Kartoffelrisotto mit Spargelragout – Vorsicht Suchtgefahr!

Inspiriert von der „Essen & Trinken, Heft 5/2012“ probierte ich letztlich das Kartoffel-Risotto Rezept aus.  Und war begeistert. Einfach toll. Zu doof, dass ich vergessen hatte, ein Foto vom Resultat zu schießen. Typisch ich. Hab immer Angst, dass das Essen kalt wird. Das hasse ich einfach. So musste mein Freund erneut als Versuchskaninchen herhalten. Wurde also samstags drauf wieder gekocht. Beide Male habe ich das Rezept abgewandelt. Strikt nach Rezept kochen kann ich eh nicht. Ach ja, und ich habe auch Spargelragout gekocht. Nach einer Eigenkreation.

Zutaten Kartoffelrisotto

  • Kartoffeln – je nach Essern in kleine (!) Würfel geschnitten
  • Frühlingszwiebeln – klein geschnitten, in Röllchen
  • 1 Knoblauchzehe – klein gewürfelt
  • Parmesan – eine gute große Handvoll – fein gerieben
  • Scarmorza (geräucherter ital. Käse) – auch fein gerieben – eine kleine Handvoll.
  • Weißwein – Trockener Riesling oder Silvaner
  • Selbstgemachte Gemüsebrühe
  • Selbstgemachter Spargelfond
  • Muskat – frisch gemahlen
  • Chayenne Pfeffer
  • Geräuchertes Paprikapulver (wenn zur Hand)
  • Salz
  • Zucker
  • Frischer schwarzer Pfeffer
  • Frischer Thymian nach Gusto – einen kleinen Haufen Blättchen
  • Schale von einer Zitrone – fein gerieben
  • Olivenöl
  • Sahne

Zubereitung Kartoffelrisotto

Den Spargelfond (dazu einfach Spargelschalen und Abschnitt mit Wasser bedecken, salzen und offen ca. 30 Minuten köcheln lassen) und die Gemüsebrühe getrennt heiß werden lassen. Sie müssen die ganze Zubereitungszeit heiß bleiben!

Man lasse die hellen Teile der Frühlingszwiebel in Öl in einer etwas höheren Pfanne angehen bis sie glasig sind, füge Knoblauch hinzu und die trockenen (!) Kartoffelwürfel. Diese auf kleiner, mittlerer Flamme anbraten. Sie dürfen aber keine Farbe annehmen!

Dann die Kartoffelmischung etwa salzen und pfeffern, eine Prise Zucker zugeben und kurz karamelisieren lassen. Dann das Ganze mit einem kräftigen Schluck Weißwein ablöschen. Wein offen einkochen lassen. Jetzt  jeweils etwas Gemüsebrühe und Spargelfond abwechselnd zum Risotto geben. Den Thymian zugeben, Einkochen lassen, wieder mit Flüssigkeit auffüllen. So lange Garen bis die Kartoffel noch etwas Biss haben, mit etwas Sahne auffüllen, mit Chayenne Pfeffer und frischem Muskat würzen, die Sahne etwas einkochen lassen.

Dann gut Parmesan in das Risotto und den Scarmorza sowie die Grünabschnitte der Frühlingszwiebeln, final abschmecken und jetzt die Zitronenschale hineingeben – das verleiht dem Gericht super frischen Pfiff.

Spargelragout

  • Spargel  – wenn es nach meinem Freund geht – viel.  Den geputzt und in Stücke geschnitten
  • Butter
  • Neutrales Öl
  • Weißwein – siehe oben
  • Zucker
  • Orange – Saft und Abrieb
  • Spargelfond
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung des Spargelragouts

Den trockenen Spargel in Butter und neutralem Öl (das dazu führt, dass die Butter nicht anbrennt) anbraten. Ja, der Spargel darf dabei etwas Farbe bekommen. Jetzt etwas Zucker hinzu, kurz karamellisieren lassen und dann mit einem Schluck Weißwein ablöschen. Salzen und Pfeffern, die Pfanne abdecken und auf kleiner Flamme öfters mal umrühren. Wenn der Spargel so langsam gar wird, einen kleinen Schuss Orangensaft hinzu und abschließend mit Orangenschalen abschmecken.

Das Risotto in einen tiefen Teller füllen, mit dem Spargelragout garnieren und ein wenig Parmesan drauf. Das Ganze bei Kerzenschein mit einer Prise Jamie Cullum genießen. Hach. Ob ich das dieses Wochenende auch koche? Aber Moment, da war etwas von einer Currywurst Tour….

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Ein Gedanke zu “Kartoffelrisotto mit Spargelragout – Vorsicht Suchtgefahr!

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