Erdnussbutter selbst gemacht

ErdnussbutterWie einige von Euch wissen, bin ich Jahrgang 1968. Und ja, ich fische hier und auch im Real Life natürlich gerne nach Komplimenten. Aber eigentlich wollte ich von etwas Anderem sprechen: Kindheitsessen. Für Euch gehört Erdnussbutter sicher zu diesen Erinnerungen oder ist das jetzt zu amerikanisch gedacht? Ich bin nicht damit aufgewachsen. Mein Erdnussbuttererweckungserlebnis  hatte ich als ich ausgezogen war. Mit 18.

Ich wohnte im Schwesternwohnheim und bestimmte selbst über die Einkäufe. Ich fühlte mich wie eine Königin. Mein Liebling war nie die niederländische Variante sondern eher die etwas süßere aus den USA: Barney’s Best Peanut Butter Creamy. Ja, cremig muss sie am besten sein. Die stückige hängt gerne in den Zähnen…Am Wochenende bin ich in der Brigitte über ein Rezept für Erdnussbutter gestoßen. Und da meine eh leer war, habe ich mich ans Werk gemacht. Einfacher geht’s kaum.  Dazu weiß man genau, was drin ist. Nächstes Mal würde ich es jedoch etwas abwandeln.

Man nehme für 1 Glas ErdnussbutterZutaten Erdnussbutter

300 g geröstete ungesalzene Erdnüsse

Erdnussöl, mindestens 3 EL

Salz – grobes

Zucker – am besten hier braunen Zucker. Ich hatte Rohrohrzucker. Nächstes Mal werde ich Zuckersirup nehmen. Das sollte noch karamelliger werden.

Gerät: Eine Mixer oder einen Handzerkleinerer, von Mitmenschen auch schon mal Zauberstab genannt.

Behältnis: Ein Glas mit Schraubverschluss. Das wird ausgekocht für ein paar Minuten.

Zubereitung

ErdnussbutterzubereitungAlle Zutaten in eine hohes Gefäß und zermalmen. Nach Belieben salzen und süßen. Anschließend in das oben genannte sterile Glas füllen und fertig.

Die Kalorienzähler unter Euch – habe ich etwa solche unter meinen Lesern? – mögen jetzt einwenden, dass Erdnussbutter ölig sei und fettig und überhaupt. Ich halte Seelenfrieden dagegen und starke Nerven. Ein Löffel Erdnussbutter hilft gegen fast alle Krisen. Besonders, wenn dieser auf eine Scheibe getoastetes Brot kommt. In diesem Sinne: Guten Appetit!

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