Vom Bier verkosten und ein Lebenszeichen

Ihr Lieben, viel ist passiert seit dem letzten Post im Oktober. Leider verwaisen meine privaten Blogs immer zu sehr. Das ist leider auch dem Job geschuldet, in dem ich auch hin und wieder schreibe…ABER: An dem Willen meiner Schreiberei soll es nicht mangeln. Also genug der Vorrede. Hier ein frischer Bierpost!

ImageJa. Hach. Es geht um Bier. Offensichtlich poste ich auf Facebook und Twitter genug über Leckereien und vor allem gutem Bier und Whisky, dass mich im Dezember Dennis von www.maennerabend.info via Twitter fragte, ob ich nicht mal mit ein paar Jungs gute Biere verkosten wolle. Und zwar quasi fernmündlich per Skype, in deren Podcast. Meine Reaktion: Ja, klar. Sehr gerne, sogar! Aus diesem ersten Mal im Dezember, in Folge 21, in dem ich das selbst gebraute Bier von meinem Freund kredenzen durfte, wurden bisher insgesamt drei Sendungen. Sehr fein! Was gibt es Besseres als mit sympathischen Jungs sehr gutes, interessantes und auch mal schlechtes Bier zu probieren? Für die letzten beiden Sendungen bin ich tatsächlich sogar nach Köln gefahren…nicht weiter erzählen. Und ich habe sogar das lokale Zeug aka Bier getrunken: Das Kölsch von Päffgen gab es später, nachdem wir besser getrunken hatten und eher eine nachträgliche Grundlage suchten. Ihr wisst ja, dass ich mit dem „Bier“ aus der verbotenen Stadt nicht so ganz auf dem Friedensfuß stehe. Düsseldorferin halt…

Ich greife mir mal ein Bier raus, was ich dort verkostet habe. Ihr solltet natürlich selbst hören, aber nachdem ich am letzten Samstag von dem Vertriebsleiter von Riegele angerufen wurde – von der Braukunst Live, auf der ich leider nicht war, wollte ich noch auf die zwei Sendungen #23 und #24 aufmerksam machen. Und nochmals zusammen fassen, wie mir das Dulcis 12 Imageschmeckte und welchen Gesamteindruck ich von dem Riegele Bier hatte:

Flasche

Die Flaschen sind sehr schön gestaltet. Hier sind die Hopfensorten aufgeführt, die Geschmacksrichtung erfahren wir auch. Und auch noch eine Empfehlung für Foodpairing. Toll! Was uns allen fehlte, Ihr lieben Riegele: Der Stil des jeweiligen Biers stand nie drauf, auf keinem der gefühlten drölfzig Biere von Euch, die wir an den zwei Tagen (!) verkostet haben.

Dulcis 12

11 Prozent hat das Bier – ja, es ist Trappistenhefe drin, aber warum so alkoholisch? Ist mir wirklich zu dominant. Ich kann sicherlich einiges vertragen, aber ich finde ein Bier, wenn es zu alkoholisch schmeckt, anstrengend. Passiert mir auch recht oft bei belgischen Bieren…

Der Geschmack? Man merkt den Kandis und den Honig, der zugegeben wurde. Ich meine eine leichte Rauchnote zu erkennen, was aber – so wie mich der Vertriebsleiter von Riegele aufklärte – nicht auf Rauchmalz zurück geht.

Das Bier ist ein Dessertbier. Ok. Hab ich grundsätzlich nichts gegen. Spannend. Leider mag ich Honig nicht sooooo gerne. Ja, ich packe meist ein wenig Honig in Vinaigrette, aber da auch Senf drin ist, schmeckt der Honig nicht so vor. Ich fand die Süße nicht gut eingebunden, aber das ist auch nur meine persönliche Meinung. Markus hat sich sehr gefreut über meinen nicht getrunkenen Rest.

Das Ator 20 derselben Brauerei ist auch recht süß, das gefiel mir aber besser, weil ich mir den Krustenbraten mit Senf dazu sehr gut vorstellen konnte…hört es Euch an.

Und Ihr, wie sieht es mit Euch aus? Dessertbier? Gute Idee grundsätzlich oder wie steht Ihr dazu und zu Dulcis 12?

Mit diesen Worten gelobe ich Besserung: Ich werde demnächst mehr Biere vorstellen. Genau hier, auf diesem Blog. In diesem Sinne: Prost!

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